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Vorwort des Ministers
Der Leitfaden gibt praktische Hinweise für die strategische
und inhaltliche Arbeit in den Themenfeldern der „Sozialen Stadt“.
Optimaler Erfolg für Maßnahmen der „Sozialen Stadt“ braucht bestmögliche Bedingungen.
Evaluationsergebnisse verweisen darauf, dass die Aufwertung der
Programmgebiete dann gelingt, wenn die Planung und Umsetzung nach der Richtschnur
eines integrierten Handlungskonzeptes erfolgt, wenn die notwendige ämter-
und dezernatsübergreifende Kooperation zur Bündelung von finanziellen und
personellen Ressourcen führt, wenn das Quartiersmanagement eine horizontale
und vertikale Vernetzung von Akteuren und Institutionen bewirkt und wenn vor allem
die Bewohner an der Aufwertung ihres Quartiers aktiv und dauerhaft beteiligt
sind. Ein zentraler Ansatz des Programms „Soziale Stadt“ ist die Bündelung der vielfältigen finanziellen und organisatorischen Ressourcen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene und die Integration unterschiedlicher Politikfelder (wie Wohnungsbau, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsförderungsprogramme sowie Jugendund Sozialpolitik). In Zeiten knapper öffentlicher Mittel ist dieser Anspruch für alle Beteiligten nicht einfach zu erfüllen. Deshalb setzt das erste wichtige Anliegen des Leitfadens an diesem Punkt an. Er informiert über ca. 125 unterschiedliche Förderprogramme, die für die zentralen Handlungsfelder der Stadtteilentwicklung von Interesse sein können. Dass die skizzierten Programme im Einzelfall tatsächlich greifen, kann der Leitfaden verständlicherweise nicht garantieren. Seine Aufgabe ist die Information und der Anstoß, Mittelakquisition über die traditionellen Förderwege hinaus zu betreiben. Die notwendige Brücke zwischen den zentralen Handlungsfeldern der Stadteilentwicklung (Teil I) und dem Kompendium „Förderprogramme“ (Teil II) schlägt der Leitfaden, indem er zu jedem der genannten Handlungs- und Themenfelder Ausgangsprobleme, Perspektiven und integrierbare Förderprogramme schildert und an jeweils einem erfolgreichen Praxisbeispiel verdeutlicht. Die Erfahrungen der kommunalen Praxis mit dem Programm „Soziale Stadt“ werden in Form von Projektsteckbriefen für die rheinland-pfälzischen Programmgebiete im dritten Band dokumentiert (Teil III). Es liegt im Interesse der Landesregierung, den Dialog mit den Programmbeteiligten auf Landesebene und auf kommunaler Ebene fortzusetzen. Karl Peter Bruch |
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